| In Wien prägen sie das Stadtbild genauso wie die Bim oder die gepflasterten Gassen. 1693 eingeführt lösten die durchnummerierten Kutschen die zuvor gängigen und unnummerierten Janschky-Wagen ab. Sieben Jahre später waren bereits 700 Wagen im Einsatz.
Heute sind davon noch etwa 60 auf Wiens Straßen unterwegs und erfreuen so vorallem die Herzen motivsüchtiger Touristen.
Im Pferdeschritttempo gehts durch Wien. Mit dabei der Kutscher oder Fiaker wie er in der Stadt an der Donau genannt wird. Er ist ein wandelnder Reiseführer und hat zu jedem Platzerl und Gasserl eine kleine Geschichte parat.
Für etwas befremdliche Ideen hat die vorallem in den letzten Jahren aufkommende Frage nach den Beseitigungskosten der Pferdehaufen gesorgt. Worauf hin kurzerhand "Phu-Bags" gegen die unangenehm-riechende Belästigung erfunden und zu Testzwecken an den Pferdepopos montiert wurden. Obwohl sich diverse Tierschutzorganisationen dem Recht der Pferde auf freies Häufchenmachen angenommen hatten, müssen die fleißigen 4-Beiner heute in "Windelhosen" ihren Job bewältigen.
Eine ca. 20 Minuten lange Tour durch die Innenstadt schlägt mit 40,- zu Buche. Die 40 Minuten lange Strecke, die über ein Teilstück der Ringstraße führt kostet 65,- und die 60 Minuten lange Strecke kommt auf 95,-
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